Faltenbehandlung

Falten bilden sich mit fortschreitendem Alter in jedem Gesicht, wenn das Bindegewebe der Haut zunehmend nachlässt. Verstärkt wird die Faltenbildung noch durch starke Sonneneinstrahlung oder durch regelmäßiges Rauchen. Störende Falten lassen sich mittlerweile auf verschiedene Weise behandeln.

Und welche Falten stören Sie?

Mit diesem Faltenrechner können Sie herausfinden, welche Produkte für Ihre individuelle Faltenbehandlung geeignet sind:

Faltenrechner für SIE

Faltenrechner für IHN

Faltenunterspritzung

Mimische Falten (Stirnfalten, sog. Zornesfalten und Krähenfüße) werden erfolgreich mit einem Neurotoxin behandelt. Dies führt zu einer gezielten Lähmung in dem kleinen, betreffenden Muskelbereich und damit zur Aufhebung der Faltenbildung. Tiefere Falten eignen sich zur Unterspritzung mit Eigenfett oder Flüssigimplantaten, die sich teilweise oder ganz wieder abbauen (Hyaluronsäure, Kollagen oder verschiedene Kombinationsprodukte).

Eigenfettinjektion / Lipofilling / Lipostucture

Die Eigenfettunterspritzung ist eine elegante Methode zur Behandlung größerer Volumendefizite, wo die herkömmliche Hyaloronsäure von der Menge her nicht ausreicht. Sie bietet sich bei tiefen Nasolabialfalten, Hohlwangigkeit oder auch bei Narben an. Die Gewinnung des Eigenfetts erfolgt über eine Fettabsaugung. Nach entsprechender Reinigung und ggf. Zentrifugation wird es dann vorsichtig und ohne Druck in die zu behandelnden Areale eingebracht. Da das Eigenfett einer gewissen Resorption (Abbau) unterliegt, ist es sinnvoll, eine solche Behandlung mindestens zweimal im Abstand von 6-9 Monaten durchführen zu lassen.

Peeling

Peelings werden zur Glättung von kleineren Hautunregelmäßigkeiten, kleineren Aknenarben und zur Beseitigung feiner Falten verwendet. Es handelt sich um ablösende (ablative) Verfahren. Die gesamte Behandlung erfordert eine 4-6 wöchige Vorbereitung der Haut. Es stehen als Substanzen die Fruchtsäure oder die Trichloressigsäure (sog. Blue-Peel) zur Verfügung.

Mesoliftung / Mesotherapie

Mesotherapie ist eine komplementärmedizinische (alternativmedizinische) Behandlungsmethode, die um 1960 von dem französischem Arzt Dr. Michel Pistor entwickelt wurde. Sie enthält Elemente aus der Akupunktur, aus der Neuraltherapie und kennt die Reflexzonen. In die mittlere (meso) Hautschicht werden mittels Mikroinjektionen homöopathische, niedrig dosierte herkömmliche Medikamente, Hyaluronsäure, Vitamine und Spurenelemente eingebracht. In Frankreich wird diese Methode seit ca. 50 Jahren praktiziert, in Deutschland seit 20 Jahren. Seit einiger Zeit findet sie Anwendung im Rahmen der Antiaging-Behandlungen. Hier werden über Mikroinjektionen Hyaluronsäure oder auch Kombinationen von Vitaminen und Antioxidantien in die Haut eingebracht. Besonders geeignet ist diese Behandlungsmethode für die Haut des Gesichtes, der Halsregion und des Dekolletés, aber auch der Handrücken und der Ohrläppchen. Dass die Hyaluronsäure hygroskopische (wasseranziehende) Eigenschaften hat, wirkt sich sehr positiv auf die Hautspannung in den behandelten Arealen aus.