
Notwendigkeiten und Wünsche nach Art der Narkose sind personenbezogen und sehr unterschiedlich und werden individuell abgestimmt.
Wir beraten Sie gerne!
Durch die Operation soll entweder nur die Haut oder auch das darunterliegende Unterhautbindegewebe gestrafft werden (sog. doppelschichtiges Facelift). Dadurch können starke Falten gemindert und abgesunkenes Gewebe wieder angehoben werden. Beim oberen Facelift wird die Haut von Stirn, Schläfen, Augenbrauen und Nasenwurzel gestrafft (sog. Stirnlift). Das untere Facelift umfasst eine Wangen- und ggf. Halsstraffung. Drei verschiedene Formen sind möglich: Beim Minilift wird die Haut der seitlichen Wangenpartien abgelöst und gestrafft. Beim großen unteren Facelift wird die Haut der gesamten Wangenregion und als zweite Schicht das Unterhautbindegewebe angelöst und jeweils gestrafft. Das Face-Neck-Lift umfasst eine zweischichtige Straffung der Haut und des Unterhautbindegewebes der gesamten Wangenregion und des Halsbereiches.
Die Dermabrasion ist ein Verfahren zur mechanischen Abschleifung der Haut. Sie kann bei starker Verhornung (Keratosen) der Haut, Pigmentveränderungen (Altersflecken) und bei den konzentrischen Falten um den Mund angewendet werden. Mit einem Saphirschleifkopf wird dabei in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose die oberste Hautschicht abgetragen. Es entsteht danach ein Wundschorf, der sich nach ca. 8-10 Tagen ablöst. Die Haut kann danach für ca. 3 Monate empfindlich und leicht gerötet sein. Für die Zeit von 4-6 Monaten danach sollte man auf intensive Sonnenbäder verzichten.
Entfernung von gut- und bösartigen Geschwülsten und die damit verbundene ästhetisch ansprechende Deckung von Weichteildefekten.
Die Elastizität der Lidhaut und Lidmuskulatur lässt im Laufe des Lebens in unterschiedlicher Weise nach. Hierdurch kommt es zu typischen Alterserscheinungen wie Fältchenbildung, Schlupflidern und sogenannten Tränensäcken. Durch die Oberlidplastik wird die überschüssige Haut, wie sie bei Schlupflidern zu finden ist, sowie teilweise das Auge umgebendes Fettgewebe entfernt. Die Narbe liegt hierbei in der natürlichen Falte des Oberlides. Bei der Unterlidkorrektur stehen je nach Befund verschiedene operative Verfahren zur Verfügung: Bei starker Faltenbildung steht die Reduktion der überschüssigen Haut im Vordergrund. Die Schnittführung erfolgt dicht an der Unterlidwimpernkante. Bei der Operation von Tränensäcken wird Fett reduziert. Dies kann durch die o.g. Schnittführung oder durch die Bindehaut (sog. transconjunktivales Vorgehen) ohne sichtbare Narbenbildung erfolgen.
Narben werden entweder operativ entfernt, unterspritzt oder abgeschliffen. Auch Peelings kommen in bestimmten Fällen in Frage.
Abstehende Ohren haben ihre Ursache meistens in einer mangelhaften Faltenbildung des Ohrknorpels. Ziel der Ohranlegeplastik ist, die Falte neu zu modellieren. Dies geschieht über eine nicht sichtbare Schnittführung an der Hinterseite des Ohres. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ohrmissbildungen, für die je nach Befund unterschiedliche Operationsmethoden zur Verfügung stehen. Nasenkorrekturen umfassen Verkleinerungen, Kürzungen zu langer, tropfenförmiger Nasen, Korrekturen von Höcker- und Schiefnasen und Korrekturen bei Schiefstellung der Nasenscheidewand, die gelegentlich mit Behinderung der Nasenatmung einhergeht. Die Schnittführung erfolgt unsichtbar am inneren Rand des Nasenlochs im Schleimhautbereich. Nur in Ausnahmefällen wird das sog. offene Vorgehen mit Schnittführung im Nasenstegbereich durchgeführt. Die Harmonisierung des Gesichtsprofils kann außerdem mit Hilfe von Implantaten erreicht werden. Lippenvergrößerungen erfolgen entweder durch Lipofilling (Eigenfett) oder verschiedene injizierbare Substanzen.
Die kleinen Schamlippen werden durch zwei Haut-Schleimhaut-Falten, die zwischen den großen Schamlippen liegen, geformt. Normalerweise sind diese äußerlich nicht sichtbar. Sie vergrößern sich mit zunehmendem Alter in unterschiedlichem Ausmaß und werden damit mehr oder weniger zwischen den großen Schamlippen sichtbar. Viele Frauen fühlen sich dadurch psychisch, aber auch körperlich belastet. Dieser Prozess wird von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Schwangerschaften, Hormonstatus, chronische Irritation und Entzündungen, aber auch individueller Veranlagung beeinflusst. Es gibt symmetrische und asymmetrische Formen. Die Operation der Verkleinerung kann sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Es wird mit selbstauflösenden Fäden gearbeitet. Die Narbenbildung ist so unauffällig, dass sie später nicht mehr zu erkennen ist. Die Eingriffe finden ambulant statt. Man muss mit einer physischen Beeinträchtigung von 10-14 Tagen rechnen.